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Fortbildung: Sachverständiger in der Gesundheits- und Krankenpflege - fachlicher Teil

Zielgruppe: Gehobener Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege

  • mit mehrjähriger Erfahrung in einer verantwortlichen Funktion, mit der Absicht in Zukunft als Sachverständige/Sachverständiger (SV) tätig zu werden
  • bereits tätige SV, die ihre Kompetenzen einer kritischen Reflexion unterziehen wollen

B. Fachkunde und Workshop, 16 Lehreinheiten in Präsenz

  • Als Sachverständige/Sachverständiger tätig werden; Rolle der/des SV (Loslösen von der eigenen Praxis, "Vogelperspektive")
  • Verfassen eines SV-Gutachtens: Begriffe, Struktur, Aufbau, formale und inhaltliche Kriterien
  • Fragestellungen an SV: Ausgewählte Beweisfragen (Zivilrecht, Strafrecht, Heimaufenthaltssachen, Familienrechtssachen)
  • Eigenes Management bei der Gutachtenerstellung, Kommunikation: Gericht – Parteien – Gutachter*in
  • Exemplarische Expertisen:

    o Patientenstürze, insbesondere die Kompetenzen zur Sturzprävention

    o Freiheitsbeschränkungen (insbesondere vom gehobenen Dienst angeordnete FB): Risikomanagement, multiprofessionelle Zusammenarbeit; die Anwendung von gelinderen Maßnahmen „die ebenfalls die Freiheit beschränken“; Dokumentationserfordernisse

    o Dekubitus, inklusive multiprofessionelle Wundtherapie

    o Risikogeneigte Pflegeorganisation: Überprüfung der Führungsaktivitäten, z. B. Pflegeorganisation, Personaleinsatzplanung

  • Themenschwerpunkte auf Initiative der Teilnehmenden
  • Dokumentation des Pflegeprozesses (Qualitätsanforderungen): Aussagekräftiges Bild des pflegebedürftigen Menschen und seiner Situation; konkrete und handlungsleitende Aussagen; den Pflegeverlauf konsistent und systematisch darstellen

Workshop 8 Lehreinheiten in Präsenz

  • Es werden zu Beginn häufige Einzelfragen – die an SV gestellt werden - bearbeitet
  • Einschätzung des Gefährdungsrisikos (z.B. Sturzrisiken, unangekündigtes Verlassen der Station) im Sinne von konkret und unmittelbar versus fachlichen Annahmen
  • Einschätzung von herausfordernden Verhaltensweisen, z.B. agitiertes versus aggressives Verhalten; „beziehungsgeleitete“ Interventionen
  • Einsatz von Assessmentinstrumenten
  • Gesprächsformen in der Pflege: Entlastung, Validation, Exploration, Aufklärung und Beratung
  • Ein- und Durchschlafstörungen, alternative Maßnahmen, bevor Zusatzmedikamente gegeben werden
  • Gefahren bei der Anwendung von Freiheitsbeschränkungen, z.B. hochgezogene Seitenteile am Bett, Anwendung von Bandagensystemen („Gurte“).
  • Übungen anhand von Fallvignetten mit Literaturunterstützung

 

ÖGKV PFP®: 48

Kategorie

  • ÖGKV-Förderverein

Ort

ÖGKV-Bundessekretariat
Wilhelminenstraße 91/IIe, 1160 Wien

Zeitblöcke

Datum Zeit Einlass Raum Ort ReferentInnen
29.11.2021 09:00–17:00 Uhr 08:45 ÖGKV-Bundessekretariat
30.11.2021 09:00–17:00 Uhr 08:45 ÖGKV-Bundessekretariat
01.12.2021 09:00–17:00 Uhr 08:45 ÖGKV-Bundessekretariat

ReferentInnen

DGKP Maria Bürgmayr

Sachverständige für Gesundheits- und Krankenpflege

Akademische Leiterin des Pflegedienstes

Mag. PhDr. Otto H. Schrenk

Sachverständiger für Gesundheits- und Krankenpflege

Arbeitspsychologe

ÖGKV Mitglieder (inkl. 20% MWSt.)

€ 600,00

Nicht Mitglieder (inkl. 20% MWSt.)

€ 690,00

Mögliche Zahlungsarten

  • Rechnung
  • Rechnung an den Dienstgeber

Zielgruppen

  • Gehobener Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege

Veranstalter

ÖGKV-Förderverein

Freie Plätze

ausgebucht

Anmeldeschluss

08.11.2021

Anmeldung

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*Wir machen darauf aufmerksam, dass diese Fortbildung aus gegebenem Anlass von Präsenz auf Online (COVID 19) umgestellt werden kann. Sie werden jedenfalls zeitgerecht darüber informiert (Gilt ausschließlich für Fortbildungen des ÖGKV-FV Wien).


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